Unternehmer und Frösche


Congressus-online 2019:
 

Was

 

 

und Unternehmer gemeinsam haben… besser gesagt: HATTEN!

 

Aus Congressus Online 2019

 

Die Zeit, die Sie in Ihr Unternehmen, in sich selbst investieren, ist mit die wertvollste Zeit, die Sie haben. Wenn Sie sich nun gleich noch Zeit im Kalender reservieren, um Ihren Fragen noch einmal nachzugehen, steht Ihrem Erfolg fast nichts mehr im Weg.

 

Hier kurz aus dem Inhalt des Vortrags:

 

Die Fragen an Sie waren:

Auf einer Skala wie der hinter mir ist 1 – entspannt erfolgreich  und die 10 – eher gehetzt und getrieben. Wo stehen Sie? Mehr links, also entspannt und erfolgreich oder mehr rechts, eher getrieben?

 

Wie ist es bei Ihnen, wenn Sie kurz innehalten und sich fragen: Wollte ich das? Wollte ich mein Unternehmerleben so wie es jetzt ist?

 

Ihre Antwort zeigt, ob Veränderungsbedarf besteht.

Wie sieht Ihr Unternehmerleben gerade aus? Fühlen sie sich gut – angenehme Urlaubstemperaturen und das Wetter ist schön – oder fühlen Sie sich eher wie unser Frosch, dem es eigentlich zu heiß und ungemütlich ist?

 

Können Sie Ihr Tun von außen betrachten? Was sagt Ihr Umfeld: Wenn Sie aus deren Perspektive Ihren Finger kurz in den Topf, ins „Wasser“, in Ihr Berufsleben halten – was fühlen Sie? Ist es wohltemperiert? Heiß, zu heiß?

Würden Sie sich in den Topf stürzen? Würden Sie Ihrem Sohn oder Ihrer Tochter gern und mit ruhigem Gewissen Ihren Platz im Topf, Ihren Chefsessel überlassen?

 

Wie ist Ihre Situation? Wie fühlt sich das an? Wie sieht es aus mit all den Aufgaben, den Dingen, die noch zu erledigen sind? Den Arbeitsstunden? Vielleicht brennt jetzt gerade wieder mal die Hütte? Vielleicht ist irgendwas mal wieder total eilig und Sie sind unverzichtbar?

 

Und wenn Sie den Fortschritt Ihres Unternehmens ansehen: Wie groß sind Ihre Schritte vorwärts?

 

Wenn Sie an Ihre Unternehmeranfänge denken, versetzen Sie sich mal kurz zurück in diese Zeit:

Was hatten sie damals vor? Warum haben Sie angefangen, was Sie heute tun? Wissen Sie das noch genau?

 

Zeichnen Sie bitte wieder diesen Strich 1-10.

1 – bedeutet trifft nicht zu, 10 bedeutet: trifft sehr stark zu.

 

Zeichnen Sie bitte wieder spontan ein:

 

Entspricht Ihr Unternehmerleben Ihren Vorstellungen?

 

Wie gut fühlen Sie sich?

 

Wie gut klappt es mit den Mitarbeitern?

 

Entspricht der Gewinn Ihren Erwartungen?

 

Haben Sie die Erholungsphasen, die Sie wollen?

 

Können Sie in Ihrer Freizeit noch gut entspannen? Oder wünschen Sie sich mehr davon für Beziehungen und Familie?

 

Noch eine Frage: Wie sieht der Wunsch-Gewinn Ihres Unternehmens aus? Schreiben Sie einfach mal eine Wunschzahl auf. Ein anspruchsvolles Ziel ist ein gutes Ziel!

 

Das war jetzt mal ein Anfang – und wenn Sie überlegen, fallen Ihnen sicher selbst noch mehr nützliche Fragen ein!

 

Wann haben Sie sich denn solche Fragen zuletzt bewusst gestellt und dafür Zeit genommen?

 

Wenn Sie sich die Fragen ansehen, die Bewertungen dazu von 1 – 10: Wo liegen Sie da?

Einmal oder mehrfach unter 8? Dann wird es Zeit, Ihren Kompass neu zu justieren. Dann stimmt irgendetwas noch nicht richtig für Sie. Emotionen, Ziel und Weg sind nicht in Deckung. Sie arbeiten nicht mit voller Kraft.

 

 

Und hier Ihre praktischen Tipps für die Wiedervorlage:

 

  1. Können Sie sich ein oder zwei Tage zurückziehen, um die Zukunft Ihres Unternehmens zu planen? Nehmen Sie sich die Zeit? Machen Sie das selbst oder lassen Sie sich lieber unterstützen, um die Weichen neu zu stellen?

    Diese Zeit, die Beschäftigung mit Ihren Themen, egal ob allein für sich oder nicht, die bringt ERGEBNISSE. Ergebnisse wie: mehr Gewinn, mehr Freizeit, Fokus auf Erfolg verheißende Unternehmensgebiete, aktivere und motiviertere Mitarbeiter und mehr.

     
  2. Prüfen Sie immer wieder: wie detailliert haben Sie  Ihre Wünsche und Ziele beschrieben?
     
  3. Wenn konkrete Aufgaben anstehen, was nun?

    Schaffen Sie sich ungestörte Zeiten, um Wichtiges zu erledigen und Aufgaben in Blöcken abzuarbeiten. Das geht immer. Entweder Sie kommen später und arbeiten morgens daheim konzentriert und ungestört, oder Sie führen stille Stunden ein oder Sprechzeiten, was auch immer.

    Unterbrechungen verursachen Mehrarbeit – mit den ungestörten Freiräumen sparen Sie so unglaublich viel Zeit und bekommen mehr Energie zurück.

     
  4. Fragen Sie sich bei jeder Aufgabe:
    Muss ich das überhaupt tun? Nach dem Pareto-Prinzip bringen 20% unserer Aktivitäten 80% des Erfolgs. Gehört diese Aufgabe, die sie da vor sich haben, zu diesen 20%? Lohnt sich diese Arbeit also?

    Muss ich es selbst tun? Wie gut ist die Qualität, wenn Sie es selbst tun? WIE HOCH ist der Preis? Wie lange dauert es realistisch gesehen? Wie sehr neigen Sie zum Aufschieben und vertagen es, wenn Sie es selbst erledigen wollen? Denken Sie an Aufgaben, die vielleicht schnell gehen, aber immer wiederkehren. Auch sie verschlingen in Summe viel Zeit. Wie fühlt sich das an, wenn Sie die Aufgabe abgeben können? Ist es eine Befreiung?

     
  5. Nun noch ein Tipp:
    Machen Sie in dem Zusammenhang gleich noch eine Bullshit- oder not-to-do-Liste. Für die alles entscheidende Frage: Was kann weg?

     
  6. Und zuletzt: Kennen Sie die ICE-Methode? ICE bedeutet Impact, Confidence, Ease. Damit können Sie beurteilen, ob das, was Sie vorhaben, wirklich sinnvoll und wichtig ist. Impact = Auswirkung, das heißt: Was bewirkt das, was Sie vorhaben. Nehmen Sie zum Beispiel wieder eine Skala von 1-10 – wie bedeutungsvoll und wirksam ist das Ergebnis? Confidence = Zuverlässigkeit, Vertrauen: Wie sicher sind Sie, dass Sie die Umsetzung im gewünschten Zeitraum schaffen? Und Ease = Leichtigkeit: Wie schwer fällt (Ihnen) die Umsetzung? Wenn Sie jedem Buchstaben einen Wert von 1-10 geben nach Ihrer Einschätzung, können Sie sehr gut Prioritäten für Ihre Aufgaben setzen. Viel Erfolg dabei.

Also noch einmal alles Gute für Sie und viel Erfolg in jeder Beziehung!

Beate Hackmann – Ihr Unternehmensturbo

 

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